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FEIN SEIN (trad.)
Volkslied aus Tirol, um 1800. „Fein sein, beinander bleibn“ dürfte eine alte Redewendung aus Kitzbühel sein. In der
Volksmusik ist nicht immer alles „Glatt und Verkehrt“ (so werden auch die Akkordwechsel zugerufen) sondern oft hat die Musik auch Ecken und Kanten.
Fein sein, beinander bleib’n fein sein, beinander bleib’n Mog’s regnen oder winden, oder obeschneib’n
Fein sein, beinander bleib’n
G’scheit sein, ned einetapp’n g’scheit sein, ned einetapp’n Es steckt oft der Fuchs in der Zipf’lkapp’n
G’scheit sein, ned einetapp’n
Frisch sein, ned umamock’n frisch sein, ned umamock’n Und geht a dei’ Häus’l oda dei’ Liab in Brock’n
Frisch sein, ned umamock’n
Treu sein, ned aussigras’n treu sein, ned aussigras’n Weu’d Liab is so zoart wia a Seif’nblas’n
Treu sein, ned aussigras’n
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